Tierwelt Borneos

Bergspitzhörnchen

Tupaia montana

An untersuchten Kannenpflanzen besuchte es tagsüber die süßen Sekrete.

Nicht gefährdetEndemisch auf Borneo
Artendaten & Taxonomie
Art
Tupaia montana
Gattung
Tupaia
Familie
Tupaiidae
Ordnung
Scandentia
Klasse
Mammalia
Bergspitzhörnchen — Tupaia montana
Bergspitzhörnchen (Tupaia montana).Лариса Артемьева · Wikimedia Commons · CC0 · Original

Alltag

An untersuchten Kannenpflanzen besuchte es tagsüber die süßen Sekrete. Diese Beobachtung beschreibt die überwachte Beziehung und verspricht keine leichte Sichtung auf beliebigen Bergpfaden.

Quellen & Referenzen · 2Mammal Diversity Database, American Society of Mammalogists · Tupaia montanaPLoS ONE, 2011 · A unique resource mutualism between Nepenthes rajah and small mammals

Ein Säugetier der Berge Borneos

Das Bergspitzhörnchen gehört zur eigenen Säugetierordnung Scandentia und nicht zu den eigentlichen Spitzmäusen. Es stammt aus Borneos Bergregionen, darunter Kinabalu und Crocker. Museumsstücke und Feldmessungen zeigen Unterschiede der Körperform entlang von Höhengradienten. Tiere müssen daher nicht überall gleich aussehen. Bei der Nahrungssuche am Waldboden und in der Vegetation nutzt es Wirbellose und pflanzliche Nahrung. Einige Kannenpflanzen profitieren von seinen Nektarbesuchen: Kot am Kannenrand versorgt sie mit Nährstoffen.

Quellen & Referenzen · 3PLOS ONE · Challenging ecogeographical rules: Phenotypic variation in the mountain treeshrew along tropical elevational gradientsHandbook of the Mammals of the World · Tupaia montana accountPLoS ONE, 2011 · A unique resource mutualism between Nepenthes rajah and small mammals

Ein Spitzhörnchen erkennen

Dichtes braunes Fell, ein spitzes Gesicht und ein buschiger Schwanz geben ihm ein hörnchenähnliches Aussehen. Die Unterseite ist heller. Im selben Lebensraum kommen Berghörnchen vor, die leicht mit Spitzhörnchen verwechselt werden.

Quellen & Referenzen · 1Handbook of the Mammals of the World · Tupaia montana account

Nester nahe dem Boden

Besenderte Tiere schliefen in Blattnestern unter Moos und Wurzeln, zwischen Steinen oder in liegendem Holz. Sie nutzten natürliche Hohlräume statt gegrabener Baue. Kleine Streifgebiete eines Männchens und Weibchens können sich überlappen. Alarmrufe und Schwanzbewegungen begleiten wahrgenommene Gefahr.

Quellen & Referenzen · 1University of California Press, Louise H. Emmons · Tupai: A Field Study of Bornean Treeshrews

Über die Berghänge

Anders als ein auf die Gipfelzone beschränkter Säuger besiedelt es einen breiten Höhenbereich. Genetische Forschung an Kinabalu und Tambuyukon fand geringe Struktur entlang eines steilen ökologischen Gradienten. Trotz höhenabhängiger Waldveränderungen bestehen erhebliche Verbindungen zwischen Populationen. Die Art gilt weltweit als nicht gefährdet.

Quellen & Referenzen · 2Molecular Ecology, Parker et al. · Little genetic structure in a Bornean endemic small mammal across a steep ecological gradientMammal Diversity Database, American Society of Mammalogists · Tupaia montana

Wo du suchen kannst

Ein dokumentiertes Vorkommen garantiert weder eine Sichtung noch Besucherzugang. Lies vor der Auswahl einer Reise die Gebiets- und Erlebnisführer zu Lebensraum, verantwortungsvoller Beobachtung, Guides und aktuellem Zugang. Halte Abstand zu Wildtieren und beachte örtliche Beschränkungen.

Orte mit dokumentiertem Vorkommen

Quellen & Referenzen

PLoS ONE, 2011 · A unique resource mutualism between Nepenthes rajah and small mammalsAbgerufen: 2026-10-04

Mammal Diversity Database, American Society of Mammalogists · Tupaia montanaAbgerufen: 2026-10-04

Molecular Ecology, Parker et al. · Little genetic structure in a Bornean endemic small mammal across a steep ecological gradientAbgerufen: 2026-10-04

University of California Press, Louise H. Emmons · Tupai: A Field Study of Bornean TreeshrewsAbgerufen: 2026-10-04

Handbook of the Mammals of the World · Tupaia montana accountAbgerufen: 2026-10-04

PLOS ONE · Challenging ecogeographical rules: Phenotypic variation in the mountain treeshrew along tropical elevational gradientsAbgerufen: 2026-10-04

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