Farben im Schatten
Das Männchen trägt einen schwarzen Kopf, eine rote Unterseite und einen rosa Nackenfleck. Beim Weibchen ist der Kopf braun; oberhalb des roten Bauchs verläuft ein weißes Band. Die Vögel sitzen einzeln oder paarweise oft reglos auf schattigen Ästen. Die Rufreihe beginnt nach Beschreibungen aus Sabah mit fallenden Tönen und setzt sich anschließend auf gleichbleibender Tonhöhe fort.
Quellen & Referenzen · 2
Cornell Lab of Ornithology, eBird/Merlin · Diard's Trogon identificationSheldon F.H., Moyle R.G. and Kennard J.; Ornithological Monographs 52 · Ornithology of Sabah: History, Gazetteer, Annotated Checklist, and BibliographyKurze Flüge zur Insektenbeute
Ein Trogon kann lange von einem Sitzplatz aus beobachten, bevor er mit einem kurzen Flug Beute aus der umgebenden Vegetation aufnimmt. Zu seiner Nahrung gehören Stabheuschrecken, Raupen, Käfer und andere Geradflügler, etwa Heuschrecken. Auch Früchte, darunter Feigen, sind beschrieben. Durch diese unauffällige Jagdweise wird er leicht übersehen; manchmal verrät erst ein roter Farbfleck zwischen den Zweigen seine Anwesenheit.
Quellen & Referenzen · 2
Sheldon F.H., Moyle R.G. and Kennard J.; Ornithological Monographs 52 · Ornithology of Sabah: History, Gazetteer, Annotated Checklist, and BibliographyCIFOR · Meijaard et al. 2005 Life after logging, bird ecology summariesWaldplätze und eine niedrige Nisthöhle
In Sabah reicht sein Vorkommen vom Tiefland bis etwa 1.000 Meter, unter anderem in Danum, Sepilok, Tabin und Tawau Hills. Er nutzt ursprünglichen Wald, Flussuferwald und eingeschlagenen Wald, ist nach Holzeinschlag jedoch meist seltener. Am 23. Mai 2000 enthielt eine Nisthöhle in einem etwa einen Meter hohen Stumpf in Tawau Hills ein weißes Ei und ein nacktes Küken. Diese datierte Beobachtung beschreibt ein tatsächliches Nest auf Borneo, keinen festen Brutkalender für die gesamte Insel. Schattige Waldwege und geduldiges Lauschen bieten passende Suchmöglichkeiten.





