Gerillter Schnabel, farbiger Kehlsack
Dieser große Hornvogel hat einen hellen, gerillten Schnabel mit niedrigem Helm. Ein dunkles Band quert den Kehlsack: beim Männchen gelb, beim Weibchen blau. Jungvögel ähneln zunächst Männchen. Tiefe grunzende Rufe und hörbare Flügelschläge kündigen einen vorbeifliegenden Vogel an, bevor er die Baumkronen verlässt.
Quellen & Referenzen · 2
IUCN SSC Hornbill Specialist Group · Wreathed Hornbill accountARTIS Amsterdam Royal Zoo · Gewone jaarvogelZwischen Fruchtbäumen unterwegs
Er frisst überwiegend hoch im Wald Feigen und andere Früchte, deren Angebot nach Ort und Jahreszeit wechselt. Tierische Nahrung ergänzt die Kost. Vögel fliegen weit zwischen Fruchtbäumen und sammeln sich abends an gemeinsamen Schlafplätzen. Ausgedehnter Wald bietet somit mehr als einen Nistbaum: Futter- und Ruheplätze können weit auseinanderliegen.
Quellen & Referenzen · 1
IUCN SSC Hornbill Specialist Group · Wreathed Hornbill accountDas Männchen versorgt das verschlossene Nest
Das Weibchen brütet in einem hohlen Baum mit weitgehend verschlossenem Eingang; das Männchen füttert durch einen Spalt. Nisthöhlen wurden in Kapuas Hulu dokumentiert. In Tabin versorgte ein Männchen seine eingeschlossene Partnerin hoch in einem Koompassia-excelsa-Baum. Die Art gilt weltweit als gefährdet. Große erhaltene Bäume bleiben auch in selektiv genutztem Wald wertvoll. Weibchen und Jungvogel können etwa drei Monate eingeschlossen bleiben. Manchmal verlässt das Weibchen die Höhle früher und hilft dem Männchen beim Füttern. Die Nahrungsversorgung kann sich somit im Verlauf der Nestzeit verändern.



