Was ist Tuhau-Beilage?
Die verknüpfte Pflanze ist Etlingera coccinea. Verwendet werden zarte Triebe; gewöhnlicher Kücheningwer liefert dagegen meist ein Rhizom. Die Zugehörigkeit zur Ingwerfamilie bedeutet also nicht denselben Pflanzenteil oder Geschmack.
Auf einer Speisekarte kann Tuhau die fertige Beilage bezeichnen. Sabah Tourism nennt außerdem Sambal- und Hühnerzubereitungen. Fragen Sie nach der Form des Gerichts: Eine kleine Würzportion wirkt anders als eine größere gemischte Speise.
Geschmack und Textur
Tuhau ist vor allem eine aromatische Würzbeilage. Oft fällt zuerst der intensive Geruch auf, dann der eigenwillige, kräftige Geschmack. Einlegen ergänzt Säure; Sambal kann Chili und herzhafte Zutaten enthalten. Die Schärfe hängt daher von der Zubereitung ab.
Probieren Sie wenig Tuhau zu Reis und anschließend zu Fisch oder Huhn. Bambangan liefert eine andere, fruchtige Säure; Pinasakan verbindet sie mit gegartem Fisch. Gerade solche Unterschiede machen eine gemischte Sabah-Mahlzeit interessant.
Am Tisch
Tuhau kann Teil eines traditionellen Restaurantmenüs sein oder in Sambal und Hauptgerichte eingehen. Bitten Sie für den ersten Versuch um wenig und klären Sie tierische Würzzutaten, wenn nötig. Eine Pflanzenzutat macht die Beilage nicht automatisch vegetarisch.
Die Speise kennenzulernen ersetzt keine Pflanzenbestimmung im Wald. Wählen Sie Lebensmittel von sachkundigen Anbietern, statt unbekannte wilde Ingwertriebe zu probieren.



