Erkennungsmerkmale
Gesprenkelte Farbe und ein unregelmäßiges blattähnliches Profil lösen den Körperumriss auf. Er ähnelt toter Vegetation statt einem auffällig gezeichneten Freiwasserfisch. Die gemeldete maximale Gesamtlänge beträgt etwa zwölf Zentimeter; kleinere Tiere sind in Referenzberichten üblich. Die Blattähnlichkeit ist der beste erste Hinweis, doch ein vollständiger Körperblick hilft mehr als ein halb verborgener Kopf.
Quellen & Referenzen · 1
Species account or primary research · FishBase: Nandus nebulosus, citing Kottelat and Widjanarti (2005)Lebensraum und Verbreitung auf Borneo
Kleine Bäche, überfluteter Wald und torfgebundene Gewässer bilden seinen Lebensraum. Das weitere Areal reicht von Thailand bis Indonesien; der Trivialname bedeutet daher keine Beschränkung auf Borneo. In Zentralkalimantan ordnen Sebangau-Erhebungen ihn einer Landschaft aus Schwarzwasserkanälen und saisonalen Waldtümpeln zu. Gefallene Vegetation und Überflutung verbinden hier Wasser und Wald.
Quellen & Referenzen · 2
Species account or primary research · FishBase: Nandus nebulosus, citing Kottelat and Widjanarti (2005)Mires and Peat · Rasbora kalochroma: documented occurrenceNahrung und ökologische Rolle
Die Art lebt meist einzeln und frisst kleine Fische und Krebstiere. Diese tierische Nahrung unterscheidet ihre Rolle von algenfressenden Guramis derselben weiteren Feuchtgebietsfauna. Die Tarnung macht sie neben Laubstreu leicht übersehbar. Ein ruhiger Fisch zwischen toten Blättern kann deshalb ein aktiver Teil des Nahrungsnetzes sein, auch ohne sichtbare Verfolgungsjagd.



