Erkennungsmerkmale
Betta anabatoides besitzt einen hohen, kräftigen Körper, der an den Kletterfisch Anabas testudineus erinnert. Ein dunkler Streifen verläuft durch das Auge bis zum hinteren Kiemendeckelrand; der Kiemendeckel kann schwach golden schimmern. Einige mittlere Schwanzflossenstrahlen ragen über den Flossenrand hinaus. Der Name bezeichnet eine Wildart, keine groß gezüchtete Form von Betta splendens. Die taxonomische Beschreibung nennt etwa acht Zentimeter maximale Standardlänge ohne Schwanzflosse.
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FishBase · Betta anabatoides: habitat, recognition and male mouthbroodingLebensraum und Verbreitung auf Borneo
Die Verbreitung umfasst den unteren Barito in Südkalimantan und mehrere Flussgebiete in Zentralkalimantan, darunter Kotawaringin, Katingan und Kahayan. Ein südlicher Bachfundort war trüb und langsam fließend; die Art ist daher nicht ausschließlich an unberührte, stark saure Tümpel gebunden. In der Sebangau-Studie war sie ein wichtiger Bestandteil der Waldfänge. Fluss- und Waldproben wurden getrennt untersucht: Der Nachweis beschreibt die Landschaft, keinen genauen Besuchspunkt im Nationalpark.
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California Academy of Sciences / Eschmeyer’s Catalog of Fishes · Betta anabatoides: accepted name and Bornean distributionFishBase · Betta anabatoides: habitat, recognition and male mouthbroodingMires and Peat · Thornton et al. (2018): Peatland fish of Sebangau: diversity, monitoring and conservationFortpflanzung
Männchen tragen die sich entwickelnden Jungen im Maul. Diese Brutpflege unterscheidet sich von den Schaumnestern des Betta hendra an der Oberfläche. Das Labyrinthorgan hilft bei der Nutzung von Luftsauerstoff; die Nachkommen entwickeln sich währenddessen im Brutraum des Vaters. Die verfügbaren Freilanddaten ergeben weder einen örtlichen Fortpflanzungskalender noch genaue Nahrungsanteile für Borneo. Solche Angaben lassen sich nicht von einem bekannteren Aquarienkampffisch übernehmen.
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FishBase · Betta anabatoides: habitat, recognition and male mouthbroodingSchutz und Beobachtung
Weltweit gilt die Art als nicht gefährdet; das beschreibt jedoch nicht den Zustand jedes Gewässers auf Kalimantan. Untersuchungen der Torfgebietsfauna nennen Entwässerung, Feuer, Rodung und veränderte Wasserqualität als Belastungen der Fischgemeinschaft. Beschattete Waldgewässer und saisonale Verbindungen zu erhalten bleibt auch für eine regional weiter verbreitete Art wichtig. Ein wissenschaftlicher Fangnachweis garantiert keine Sichtung bei einer Flussfahrt.






