Pflanzen Borneos

Rotfleischige Durian

Durio graveolens

Durio graveolens ist eine Walddurian, verschieden von Sorten des [[durio-zibethinus|Durio zibethinus]]. Der essbare Samenmantel kann rot, orange oder gelb sein; die Fleischfarbe allein bestimmt die Art nicht.

Botanische Angaben
Art
Durio graveolens
Gattung
Durio
Familie
Malvaceae
Durio-graveolens-Frucht mit gelbem Fruchtfleisch
Durio-graveolens-Frucht mit gelbem Fruchtfleisch; die Fruchtfleischfarbe variiert innerhalb dieser Art.Ong Jyh Seng · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · Original

Aussehen & Erkennung

Durio graveolens ist eine Walddurian, verschieden von Sorten des Durio zibethinus. Der essbare Samenmantel kann rot, orange oder gelb sein; die Fleischfarbe allein bestimmt die Art nicht. Die stachelige Frucht besitzt getrennte samenhaltige Fächer. Botanische Beschreibungen reichen über den Marktnamen „rote Durian“ hinaus.

Quellen & Referenzen · 1Malvaceae taxonomic research portal · Durio graveolens: botanical description

Essbare Teile, Geschmack & Konsistenz

Das fleischige Gewebe um die Samen ist die Nahrung, nicht die Stachelschale. Aroma und Konsistenz variieren zwischen Früchten und Farbformen; eine einzige Geschmacksbeschreibung wäre unzuverlässig. Auf Borneo verbindet die Art örtliche Obstnutzung mit Waldvielfalt. Die Trennung von Lai bewahrt kulinarische und botanische Unterschiede.

Quellen & Referenzen · 1Malvaceae taxonomic research portal · Durio graveolens: botanical description

Verbreitung & Lebensraum

ACIAR beschreibt Durio graveolens auf feuchten Küsten-Alluvialböden und in Torfsümpfen. Lai verträgt Vernässung im angeführten Anbaubericht schlechter. Beim Blick vom Obstmarkt zurück in den Wald ist das hilfreich: Durianarten teilen nicht alle dieselben Bodenansprüche, obwohl ihre Früchte stachelige Schalen besitzen.

Quellen & Referenzen · 1Australian Centre for International Agricultural Research · Diversity and management of Phytophthora in Southeast Asia: Durio ecology

Ökologische Beziehungen

Fruchtreste im Kot von Malaienbären aus Sungai Wain belegen diese Wilddurian als Nahrung. Der Nachweis beruht auf Kotanalysen, nicht auf einer direkten Fressbeobachtung.

Blütenbeobachtungen in Limbang, Sarawak, erfassten nektarfressende Fledermäuse sowie Bienen der Gattungen Apis und Tetrigona. Die Forschenden schlugen Fledermäuse als wichtigste Bestäuber und Insekten als weitere Beteiligte vor. Die Fledermäuse wurden wahrscheinlich als Eonycteris spelaea eingeordnet; die Artbestimmung bleibt daher unsicher.

Quellen & Referenzen · 2Biological Journal of the Linnean Society · Fredriksson, Wich & Trisno (2006): sun bear fruit diet in Sungai Wain, Appendix 2Biodiversitas · Ng, Mohd-Azlan & Wong (2020): floral biology and pollination of Durio in Sarawak

Quellen & Referenzen

Australian Centre for International Agricultural Research · Diversity and management of Phytophthora in Southeast Asia: Durio ecologyAbgerufen: 2026-10-04

Malvaceae taxonomic research portal · Durio graveolens: botanical descriptionAbgerufen: 2026-10-04

Biodiversitas · Ng, Mohd-Azlan & Wong (2020): floral biology and pollination of Durio in SarawakAbgerufen: 2026-10-04

Biological Journal of the Linnean Society · Fredriksson, Wich & Trisno (2006): sun bear fruit diet in Sungai Wain, Appendix 2Abgerufen: 2026-10-04

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